Corporate Fashion und Textilveredelung - Andrea Rechtsteiner
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Corporate Fashion und Textilveredelung

Corporate Fashion und Textilveredelung

Corporate Fashion und Textilveredelung

Von RECHTSTEINER ®

Unter Veredelung versteht man, aus Gutem etwas noch Besseres zu machen. Textilien eignen sich dafür besonders.

In der Textilindustrie wird unterschieden:

  • Innerhalb der Produktion versteht man unter Textilveredelung verschiedene chemische, mechanische und thermische Techniken, die den Rohstoff beeinflussen und verbessern.
  • Im Nachgang zur Produktion wird darunter die Individualisierung von bereits gefertigten Textilien mit Schriftzügen, Namen und Logos bezeichnet.

 

RECHTSTEINER berät seine Kunden bei der nachgelagerten individuellen Veredelung. Wir übernehmen gerne auch die Durchführung dieser spezifischen Dienstleistung für Ihr Unternehmen. Und nachfolgend wollen wir Ihnen zur Veredelung bereits ein paar grundlegende Informationen geben.

An dieser Stelle betrachten wir die Veredelung des fertigen Produkts. Die Veredelung kommt grundsätzlich für alle Textilien in Betracht. Am häufigsten angewendet wird sie bei besonders geeigneter, zumeist hochwertiger Bekleidung. Sinn der Veredelung ist es dass sie sichtbar ist. Das kann dezent und zurückhaltend aber auch grell und auffallend sein. Es hängt ganz davon ab welches Ziel verfolgt wird. Deswegen kommen verschiedene Verfahren in Frage, vom direkten Sticken, über den Patchstick, bis hin zu unterschiedlichen Druckvarianten.

Die Auswahl des geeigneten Verfahrens

Nahezu alle Textilien und Bekleidungsteile lassen sich veredeln. Nicht alle Materialien sind für jede Veredelungsmethode gleich geeignet. Welche Veredelungstechnik angewendet werden kann hängt entscheidend von der Materialzusammensetzung und der Oberflächenstruktur des Stoffes ab. Aber auch davon, welches optische Ergebnis erzielt und wie viele Farben verwendet werden und wie strapazierfähig das Ergebnis sein soll.

Auch die Stückzahlen sind maßgeblich, denn manche Verfahren rechnen sich erst bei größeren Auflagen.

Außerdem haben die gängigen Veredelungsverfahren Vor- und Nachteile.

Innerhalb der jeweiligen Veredelungstechniken gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Unterschiedliche Maschinen kommen zum Einsatz. Diese Details sind vor der Ausführung eines Auftrags zu besprechen. Hier führen wir die gängigsten Verfahren aus.

Bestickung

Die Stickerei ist die edelste und haltbarste Form der Veredelung. Hier geht das Textil  mit der Stickerei eine untrennbare Bindung ein. Das Bild des Stickmusters wird digitalisiert, die Bestickung selbst erfolgt auf modernsten Mehrkopf-Stickmaschinen. Eine Maschine kann bis zu 15 Farben vollautomatisch herstellen, wobei die Farben aus über 500 verschiedenfarbigen Garnen ausgewählt werden können.

Patchstick/ Emleme

Das Patchstick- oder auch Emblemverfahren ist die flexible Variante der Bestickung. Mit dieser Technik könne gestickte Wappen und Logos unabhängig vom Trägermaterial hergestellt und als Ganzes auf die Kleidung aufgenäht werden.

Der Vorteil der Patches liegt in ihrer Flexibilität. Sie können auf Vorrat gefertigt und auf Lager gehalten werden. Auch in großen Stückzahlen und damit zu einem interessanten Preis. Nahezu jedes Bekleidungsstück kann in dieser Weise nachträglich veredelt werden.

Siebdruck

Der Siebdruck ist ein hochwertiges Druckverfahren und gehört zu den klassischen Techniken der Textilveredelung. Der Siebdruck bietet unbegrenzte Veredelungsmöglichkeiten. Beinahe alles ist möglich, vor allem auch in großen und größten Stückzahlen. Er bietet eine unglaubliche Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten mit einem fast unbegrenzten Farbenspektrum. Vor dem Druck muss für jede Farbe ein Sieb angefertigt werden. Auch wenn die Fixkosten dafür relativ hoch sind, ist dafür ein bis zu 14-farbiger Druck möglich, für den der Kunde aus bis zu 2000 Pantone-Farben auswählen kann.

Siebdruckfarben haben eine sehr hohe Beständigkeit gegen Licht- und Witterungseinflüsse. Das Verfahren bietet sich besonders an, wenn große Stückzahlen kostengünstig realisiert werden sollen.

Flexdruck

Der Flexdruck ist eine hochwertige und haltbare Textildruck-Variante, die vorrangig bei geringen Stückzahlen und meistens bei einfarbigen Motiven eingesetzt wird. Der Druck wird aus einer dünnen, glatten und dehnfähigen Folie hergestellt und hat die Charakteristik eines Siebdrucks. Das Motiv wird mittels einer Transferpresse unter Druck und mit Hitze auf das Gewebe übertragen. Sobald der Klebstoff der Deckschicht abgekühlt ist, kann die Trägerfolie abgezogen werden. Die Farbschicht mit dem Motiv bleibt auf dem Textil. Maßgeblich für die Druckkosten ist die Komplexität der Motive. Großteilige Motive können problemlos und kostengünstig in hohen Auflagen produziert werden, während sehr kleinteilige Motive zeitintensiv von Hand nachbearbeitet werden müssen.

Digitaldruck

Eines der modernsten Verfahren zur Veredelung von Textilien, insbesondere zum Bedrucken von T-Shirts und Sweat-Shirts ist der so genannte DTG – Direkt to Garment –Digitaldruck. Bei dem digitalen Direktdruck wird die Bekleidung direkt mit einem Inkjet-Drucker bedruckt. Folien, wie z.B. beim Flexdruck, kommen hierbei nicht zum Einsatz. Mit diesem Verfahren können heute sowohl helle als auch dunkle Textilien in kleinsten Auflagen, ab einem Stück, mit beliebig vielen Farben bedruckt werden. Das Ergebnis ist angenehm weich im Griff und weist eine hohe Detailtreue und gute Waschbeständigkeit auf.

Fazit

Anhand dieser grundlegenden Informationen sollten Sie in der Lage sein, gemeinsam mit RECHTSTEINER die richtige Auswahl der textilen Veredelung Ihrer Corporate Fashion zu treffen.

 

Andrea Rechtsteiner
a.rechtsteiner@andrea-rechtsteiner.de